Sprechen
Ein Gespräch über die Sprachbarriere hinweg. Sie sprechen eine Nachricht in Ihrer Sprache ein — die andere Person hört sie laut in ihrer und liest beide Texte. Für ein Gespräch vor Ort genügt ein Telefon zwischen zwei Menschen. Eine gemeinsame Sprache ist an keiner Stelle nötig.
So funktioniert der Live-Modus
- Öffnen Sie Sprechen und starten Sie das Live-Gespräch: Wählen Sie die beiden Sprachen und, wenn Sie möchten, die Stimme, die für Ihren Gast spricht.
- Legen Sie das Telefon zwischen sich. Jede Hälfte hat ihre eigene Sprechtaste — wer spricht, hält seine gedrückt, und das Telefon liest die Übersetzung laut vor und zeigt sie auf der anderen Hälfte.
- Die Sitzung nimmt den ganzen Bildschirm ein und hält ihn wach; Navigation und Benachrichtigungen treten zurück. Zum Beenden tippen Sie zweimal auf den Rand Ihrer Hälfte — eine bewusste Geste, die kein versehentliches Wischen auslöst.
Ihr Gast braucht nichts
Ihre Stimme, zu Ihren Bedingungen
Der Stimmklon ist strikt optional und lässt sich jederzeit entfernen:
- Am Anfang steht eine ausdrückliche Einwilligung — nie ein vorangekreuztes Kästchen. Ein Stimmabdruck ist ein sensibles personenbezogenes Datum, daher wird Ihre Einwilligung datiert und nachweisbar festgehalten.
- Der Klon entsteht nebenbei aus Ihren eigenen gesprochenen Nachrichten: Etwa eine Minute Sprache ergibt die erste Version, zwei Minuten verfeinern sie — danach werden die Aufnahmen gelöscht. Ein Fortschrittsbalken zeigt, wie weit es ist.
- Verwendet wird nur Ihre eigene Sprache: Getippte Nachrichten und Live-Gespräche werden nie zu Klonmaterial.
- „Meine Stimme löschen“ entfernt den Klon samt Proben und widerruft die Einwilligung.
Oder wählen Sie einfach eine Stimme
Eine Stimmauswahl bestimmt, wie Ihre Nachrichten klingen: Ihr Klon, eine der bereitgestellten Stimmen oder die Automatik — eine für jede Sprache native Stimme, damit Portugiesisch portugiesisch klingt. Eine ausdrückliche Wahl geht immer vor dem Klon.
Immer gekennzeichnet
Jede synthetisierte Nachricht trägt eine sichtbare Kennzeichnung — „KI-Stimme“ oder die geklonte Stimme des Absenders, wenn diese gesprochen hat. Eine synthetische Stimme gibt sich nie als Aufnahme aus.
Was bleibt — und was nicht
Die beiden Texte — was gesagt und was zugestellt wurde — bleiben als Protokoll des Gesprächs. Das Audio selbst verfällt nach 30 Tagen; die Nachricht bleibt lesbar.
Die Übersetzung lässt sich pro Gespräch abschalten („wie gesagt“). Eine unübersetzt verschickte Nachricht ist für beide Seiten deutlich markiert — niemand hält sie für eine Übersetzung.
Erste Schritte
- Öffnen Sie Sprechen im Menü, oder nutzen Sie die Aktion Sprachnachricht auf einem Profil.
- Halten Sie die Sprechtaste gedrückt und sprechen Sie — oder wechseln Sie zur Tastatur und tippen Sie.
- Um mehrere Personen zugleich zu erreichen, wählen Sie „Mehreren Menschen sagen“ und markieren die Empfänger.
30 Minuten gesprochenes Audio pro Monat sind kostenlos — Sprachnachrichten und Live-Gespräche zusammen.