Luftbilder
Gemeinschaftliche Drohnenkartierung: Jemand fliegt mit der eigenen Drohne ein einzelnes Kartenquadrat ab und lädt die Fotos hoch. Wenige Stunden später liegt das Gebiet als scharfe Luftbildebene und häufig auch als 3D-Modell auf der Karte — nutzbar für alle, auch für alle ohne eigene Drohne.
So läuft eine Befliegung ab
- 1Schalten Sie das Luftbildraster auf der Karte ein. Die Karte ist in feste Quadrate geteilt, in Portugal rund 250 Meter breit; bereits beflogene Quadrate sind eingefärbt und tragen das Datum des letzten Fluges.
- 2Wählen Sie ein Quadrat und prüfen Sie, ob Sie es von Ihrem geplanten Startpunkt aus erreichen — der Planer klärt das, bevor Sie losfahren.
- 3Ein Klick lädt fünf fertige Flugpläne für DJI-Drohnen herunter: einen senkrechten Vermessungsflug und vier schräge für Fassaden. Fliegen Sie so viele davon, wie Gelände und Akkuvorrat rechtfertigen.
- 4Laden Sie die Fotos als JPG direkt von der Speicherkarte hoch. Mehrere Flüge, auch an verschiedenen Tagen, können zu einer Mission gehören.
- 5Die Verarbeitung läuft von selbst — Zusammenfügen, Georeferenzierung, 3D. Den Fortschritt sehen Sie auf der Missionskarte, das Ergebnis wird Teil der öffentlichen Karte.
Vor der Abfahrt: Lässt sich das Quadrat befliegen?
Eine Planungshilfe, keine Freigabe
Die Geländedaten kennen Hügel, aber keine Masten, Leitungen, Bäume oder Gebäudekanten, und die Sichtprüfung ist Geometrie und kein Funkmodell. Zeitlich befristete Beschränkungen — NOTAM, Veranstaltungen, kurzfristige Sperrungen — stecken gar nicht in der Zonenebene. Wind und Kälte sind ebenfalls nicht modelliert, planen Sie Akkureserve ein. Die Karte erspart Ihnen vergebliche Fahrten; die geltenden Regeln zu prüfen und die nötigen Genehmigungen zu haben, bleibt Ihre Sache als Pilot.
Was der Upload erwartet
- JPG direkt aus der Drohne — die Position, die die Kamera in jedes Foto schreibt, verortet die Mission auf der Karte.
- Alle Fotos einer Mission gehören zu einem Quadrat, und mindestens ein Teil des Fluges muss senkrecht nach unten aufgenommen sein: schräge Bilder allein ergeben keine brauchbare Karte.
- Ein Quadrat kann mehrere Missionen aus verschiedenen Zeiten enthalten — genau das erlaubt den Vergleich desselben Ortes über die Jahreszeiten.
- Schräge Aufnahmen können Sie später nachreichen — die Mission wird aus allem neu gerechnet, was Sie geflogen haben.
Ihre Fotos werden Gemeingut
Hochgeladene Bilder und alles daraus Entstehende — Karten, 3D-Modelle — erscheinen unter Creative Commons BY-SA 4.0: nutzbar für jeden bei Namensnennung, Abgeleitetes bleibt ebenso offen. Sie bestätigen das beim Hochladen. Was eine Lizenz nicht regelt, bleibt beim Piloten: Persönlichkeitsschutz, wo Gesichter, Kennzeichen oder Privatgrundstücke erkennbar sind, und die Flugregeln Ihres Landes.